5. Objektkombinationen

Die Grundroutine Objektkombinationen beschreibt die Fähigkeit von Menschen, Schnitte von zwei oder mehreren räumlichen Objekten, Ergänzungsteile von räumlichen Objekten und Boolesche Operationen (Differenz, Vereinigung und Durchschnitt) erkennen und erzeugen zu können. Es geht dabei also nicht darum, wie die einzelnen Teile transformiert werden können, um zu einem Gesamtobjekt zusammengefügt werden zu können, sondern darum, räumliche Objekte auch dann zu erkennen, wenn diese abgeschnitten sind bzw. sich weitere Kombinationen (Durchschnitte, Differenzen, Vereinigungen) mit anderen Objekten zeigen. Bei der Grundroutine Raumtransformationen geht es vorrangig um das Erkennen und Beherrschen von Raumtransformationen, wodurch diese Komponente eine zumindest gedankliche dynamische Facette ausweist. Bei der Grundroutine Objektkombinationen steht die Analyse und Betrachtung von räumlichen Objekten im Vordergrund, die abgeschnitten sind bzw. sich durchdringen und daher als vorwiegend statischer Aspekt angesehen werden kann. Die betrachteten Objekte sind großteils nur teilweise vorhanden bzw. sichtbar.